Daniel Jurkovic

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Ich nehme neue Vorhaben an

Worum es mir geht

Ich mache Abläufe schneller. Das begeistert mich an meinem Beruf am meisten.

Fast überall gibt es dieselben Stellen. Jemand wartet drei Wochen auf eine Auswertung. Jemand überträgt von Hand, was zwei Systeme auch selbst könnten. Und manche Stelle gibt es nur, weil eine einzige Person ein bestimmtes Programm bedienen kann. Ich finde diese Stellen und bringe Technik dahin, wo sie sich rechnet.

Was heute trägt und was noch Demo ist ↓

Typische Warteliste

Marketing
Eine Kampagne an Kunden, die ein bestimmtes Produkt gekauft haben und seit sechs Monaten nichts mehr. Wartet auf die Abfrage.
Vertrieb
Ein zusätzliches Feld im CRM, mit Freigabestufe. Drei Wochen, wenn nichts dazwischenkommt.
Controlling
Ein wiederkehrender Bericht aus ERP, Shop und einer Tabelle. Steht im Rückstau.
Personal
Onboarding über vier Systeme. Heute vier Mal dieselbe Eingabe von Hand.
Support
Eine neue Eskalationsregel im Ticketsystem. In zwei Sätzen beschrieben, technisch nicht selbst zu setzen.

Beispiele, keine Kundenfälle. Die Person weiß genau, was sie braucht. Ausführen kann sie es nicht.

Ausgangslage

Woran Sie merken, dass Sie gemeint sind

Es kommt nicht auf die Größe an. Ich sehe dasselbe Muster im Betrieb mit achtzig Leuten und im Konzernbereich mit dreitausend.

Beschreiben ja, ausführen nein

Ihre Leute können genau sagen, was sie brauchen. Umsetzen darf es nur die IT oder ein Dienstleister. Wer zweimal hinten angestanden hat, schlägt beim dritten Mal nichts mehr vor.

Eine Stelle für ein System

Manche Position gibt es vor allem deshalb, weil jemand ein bestimmtes System sicher bedienen kann. Fällt die Person aus, steht der Ablauf.

Von Hand überbrückt

Zwischen zwei Systemen sitzt ein Mensch, der überträgt und abgleicht, weil die Verbindung nie ein eigenes Budget hatte.

KI blieb in der Demo

Jemand hat etwas ausprobiert, es sah gut aus, dann blieb es stecken. Im Test, in der Rechtsabteilung, im Sicherheitskonzept. Nicht weil das Werkzeug schlecht war, sondern weil niemand ein falsches Ergebnis erkannt hätte.

Wo das im Haus auftaucht

Wenn Sie zwei dieser vier Punkte wiedererkennen, lohnt sich der Rest dieser Seite. Keiner davon steht je auf einer Rechnung. Sie stehen als Wartezeit im Kalender, als Vertretung, die niemand übernehmen kann, und als Vorhaben, das nach dem dritten Anlauf niemand mehr einbringt.

Zur Person

Zur Person

Porträt von Daniel Jurkovic
Daniel Jurkovic · Lübeck

Ich bin Softwareentwickler aus Lübeck. In fünfzehn Jahren habe ich an Softwareprojekten für Bayer, Siemens, die Telekom und die NASA gearbeitet.

Am meisten freut mich der Moment, in dem jemand seine Arbeit plötzlich selbst erledigen kann und nicht mehr auf jemanden wie mich warten muss. Heute berate ich Unternehmen dazu, wo KI und Automatisierung in ihren Abläufen wirklich etwas ändern, und baue es, wenn es gewünscht ist.

Woher ich das habe

Ich habe ein Team aus vier Entwicklern geführt: eingestellt, Code geprüft, eingearbeitet. Ich habe die Tests und die Prüfumgebung eingeführt, auf der in diesem Produkt bis heute entwickelt wird. Genau diese Disziplin entscheidet, ob ein KI-gestützter Ablauf im Betrieb trägt oder in der Demo hängen bleibt.

Die Kunden meines damaligen Arbeitgebers kamen aus Chemie, Militär, Telekommunikation, Industrie und Handel. Mich überrascht weder eine Fertigungslinie noch ein Auflagenkatalog noch ein Vertriebsprozess. Einarbeiten muss ich mich trotzdem, in Ihren Ablauf.

Maßstab

Was heute trägt, hat drei Zustände

Wichtig ist nicht, ob eine KI eine Aufgabe erledigen kann, sondern was passiert, wenn sie danebenliegt.

Vorführungen gelingen fast immer. Der Unterschied zeigt sich im Betrieb, wenn das Ergebnis auch falsch sein darf und morgens um sieben niemand danebensitzt. Deshalb beurteile ich jeden Vorschlag auf drei Stufen.

Trägt
Läuft im Tagesgeschäft, ohne dass jemand danebensitzt. Fehler sind selten genug, um sie zu verkraften, oder das System fängt sie selbst.
Trägt unter Aufsicht
Funktioniert verlässlich, aber ein Mensch gibt frei, bevor das Ergebnis nach außen wirkt. Für vieles ist das die richtige Bauweise, und die Ersparnis bleibt, weil Prüfen schneller geht als Erstellen.
Noch Demo
Überzeugt in der Vorführung und hält dem Alltag nicht stand, meistens weil niemand sagen kann, woran ein Fehler zu erkennen wäre.

Den Unterschied macht selten das Modell, sondern die Absicherung darum herum. Diese Skala können Sie gegen jeden Anbieter richten, auch gegen mich.

Woran Sie erkennen, dass das Ergebnis stimmt

Daran scheitern die meisten Versuche gerade. Nicht am Modell und nicht an der Formulierung der Anweisung, sondern daran, dass niemand vorher festgelegt hat, wie ein richtiges Ergebnis von einem plausibel aussehenden falschen zu unterscheiden ist. Vier Punkte entscheiden, in welche Stufe ein Vorhaben fällt.

Was darf ohne Rückfrage geschehen

Ein Assistent darf lesen, was der Mensch lesen darf. Alles, was Geld bewegt, Kunden erreicht oder Bestände verändert, braucht eine Freigabe, die jemand tatsächlich prüfen kann, weil sie vorher zeigt, was gleich passiert.

Womit wird gegengeprüft

Automatische Prüfungen, die an den teuren Stellen zumachen statt nur zu warnen, sind wichtiger als jede Formulierungstechnik.

Was steht im Protokoll

Wer hat was ausgelöst, mit welchen Daten, mit welchem Ergebnis. Ohne Protokoll lässt sich ein Vorfall hinterher nicht aufklären.

Was passiert im Fehlerfall

Rückweg, Zuständigkeit, Alarm. Das sollte vor dem ersten Vorfall geklärt sein.

Diese vier Fragen können Sie jedem Anbieter stellen, ohne technischen Hintergrund. Die Antwort ist entweder konkret oder sie weicht aus.

Was sich gerade ändert

Drei Veränderungen, die diese Warteschlange auflösen

Nichts davon ist Zukunftsmusik und nichts davon ein Selbstläufer. Jede Veränderung hat ihre Stufe und eine Bedingung.

01

Stufe · Trägt unter Aufsicht

Der Fachbereich wartet nicht mehr auf die IT

KI-Assistenten bedienen Software inzwischen wie ein Mensch. Möglich macht das MCP, ein offener Standard, über den ein Programm einem Assistenten seine Funktionen als benutzbare Werkzeuge anbietet. Der Assistent arbeitet im echten System statt im Chatfenster daneben, unter denselben Regeln wie ein Mensch.

Was es heißt und was es voraussetzt

Was das bei Ihnen heißt

Wer bisher ein Ticket geschrieben und drei Wochen gewartet hat, beschreibt seine Absicht und sieht das Ergebnis. Die Abfrage für die Kampagne, der wiederkehrende Bericht, die Auswertung quer über drei Systeme: keine Entwicklungsaufgabe mehr, sondern eine Frage.

Was es voraussetzt

Der Assistent darf nur, was der Mensch darf, in dessen Namen er handelt. Jede schreibende Aktion braucht ein Protokoll, und alles, was Geld bewegt oder Kunden erreicht, braucht eine Freigabe.

02

Stufe · Trägt — solange gelesen und ausgewertet wird

Spezialistenwissen wird zugänglich

Der Zugang zu einem System hing bisher an der Beherrschung seiner Oberfläche. Wer Masken, Kürzel und Sonderfälle kannte, kam an die Antwort. Diese Hürde fällt, und es zählt wieder die Fachfrage.

Was es heißt und was es voraussetzt

Was das bei Ihnen heißt

Stellen, die vor allem existierten, weil jemand ein komplexes System bedienen konnte, werden entlastet. Die Menschen dort machen wieder ihre eigentliche Arbeit. Gleichzeitig verschwindet das Risiko, dass ein Ablauf mit einer einzigen Person steht und fällt.

Was es voraussetzt

Jemand muss weiterhin beurteilen können, ob die Antwort stimmt. Die Rolle verschiebt sich, sie fällt nicht weg. Und die Betroffenen müssen früh wissen, wer künftig wofür zuständig ist.

03

Stufe · Trägt unter Aufsicht

Software entsteht in Wochen statt in Monaten

Das Schreiben von Code ist nicht mehr der Engpass. Was früher ein halbes Jahr Projekt war, steht heute in Wochen, und zwar lauffähig statt als Vorführstück.

Was es heißt und was es voraussetzt

Was das bei Ihnen heißt

Vorhaben, die bisher an der Wirtschaftlichkeit gescheitert sind, rechnen sich plötzlich: die Verbindung zwischen zwei Systemen, das kleine Werkzeug für eine Abteilung, die Ablösung einer gewachsenen Tabelle. Das verschiebt die Grenze zwischen „damit leben wir“ und „das lösen wir“.

Was es voraussetzt

Den Nachweis, dass das Ergebnis stimmt. Der Engpass ist von der Erstellung zur Prüfung gewandert.

Die Gegenprobe

Unbeaufsichtigt laufen ließe ich keinen Assistenten, der selbst entscheidet, wann eine Regel ausnahmsweise nicht gilt. Und keinen Ablauf, für den vorher niemand festgelegt hat, woran ein falsches Ergebnis zu erkennen wäre.

Warum das am Ende Ihr Ablauf entscheidet

Welcher der drei Hebel bei Ihnen in welche Stufe fällt, entscheidet nicht die Technik, sondern Ihr Ablauf: wer freigibt, was ein Fehler kostet, wie sauber die Bestandsdaten sind. Deshalb steht am Anfang eine Aufnahme und keine Werkzeugauswahl.

Eigener Betrieb

Woher ich weiß, dass die Leitplanken die eigentliche Arbeit sind

Beurteilen kann ich nur, was ich selbst betrieben habe. Deshalb halte ich meine eigene Infrastruktur auf dem Stand, den ich sonst nur empfehlen würde, und mache dieselben Fehler zuerst bei mir.

Und die Panne

Die Sperren stehen nicht aus Vorsicht. Ein Agent hat mir einmal eine Entwicklungsdatenbank geleert, weil ihn nichts daran gehindert hat. Seitdem gibt es eine Regel, die destruktive Schritte ohne meine ausdrückliche Zustimmung verbietet, und eine Prüfung, die sie durchsetzt.

Arbeitsweise, Auslieferung, Betrieb

Arbeitsweise

Ich baue seit zwei Jahren überwiegend agentisch: Ich beschreibe das geforderte Verhalten, die Werkzeuge schreiben den größten Teil, ich prüfe, verwerfe und verantworte jede Zeile. Der Aufwand liegt in den Leitplanken: projektweite Regeln, an die sich die Werkzeuge halten müssen, ein Gedächtnis, das über Wochen trägt, und Sperren dort, wo sich ein Fehler nicht zurückholen lässt.

Auslieferung

Der Weg von der Änderung bis in den Betrieb läuft ohne mein Zutun. Tests müssen bestanden sein, sonst geht nichts live. Datenbankänderungen laufen als Sperre vor dem Start: schlägt eine fehl, startet die Anwendung gar nicht erst. Für den Bau selbst entsteht ein Server, der etwa vierzig Sekunden lebt und danach garantiert wieder verschwindet.

Betrieb

Ich sehe einen Ausfall, bevor ihn jemand meldet: eigenes Monitoring, eigene Alarmierung, Dutzende Dienste an zwei Standorten, kein einziger von außen offener Zugang. Ich habe außerdem ein vollständiges Verwaltungssystem über MCP für Assistenten erschlossen, samt der unangenehmen Frage, was geschieht, wenn der Assistent danebenliegt.

Wie das im Einzelnen aussieht, zeige ich Ihnen lieber im Gespräch am Bildschirm.

Was daraus folgt

Die eigentlichen Fragen sind keine technischen

Wenn der Fachbereich Ergebnisse selbst auslösen kann, ist die erste Frage nicht, welches Werkzeug man kauft, sondern wer was auslösen darf und wer dafür geradesteht.

Wer darf was auslösen — und was das für die IT heißt

Wer darf was auslösen, wer gibt frei, wer trägt die Verantwortung, und woran merkt jemand rechtzeitig, dass etwas schiefläuft. Diese Fragen beantwortet keine Software. Sie werden entschieden oder übergangen, und dann entscheidet sie, wer als Erster etwas ausprobiert.

Damit verschiebt sich auch, wofür die IT da ist. Sie wird nicht überflüssig. Sie wird zu der Stelle, die Zugänge, Rechte, Protokoll und Prüfungen bereitstellt, statt jede fachliche Kleinigkeit selbst umzusetzen. Für viele IT-Bereiche ist das eine Entlastung, für manche eine Kränkung.

Ein Teil des Ertrags entsteht gar nicht in der Software. Manche Abläufe werden schlicht anders geschnitten. Manche Genehmigungsstufe existiert nur deshalb, weil früher niemand nachvollziehen konnte, was passiert war. Wo ein Protokoll das erledigt, kann die Stufe entfallen. Das sind Entscheidungen der Leitung, nicht der Entwicklung.

Das Erstformat

Das Aufmaß

Ein Aufmaß ist im Handwerk das, was vor dem Angebot kommt: Jemand misst auf, was da ist, und schreibt auf, was zu tun wäre.

Ich sehe mir Ihre Abläufe an. Danach haben Sie eine priorisierte Liste der Hebel, jeder mit seiner Stufe, mit Aufwand und Ertrag und mit dem, wovon ich abrate. Ein Bereich genügt, es muss nicht das ganze Unternehmen sein.

Das Ergebnis ist eine Entscheidungsgrundlage, kein Angebot.

Zwei Zusagen zum Aufmaß, und nur diese zwei.

Das Aufmaß gehört Ihnen. Sie dürfen es ohne meine Beteiligung umsetzen lassen — Ihr eigenes Team oder ein beliebiger Dienstleister kann damit arbeiten.

Zu jedem Hebel auf der Liste steht, woran Sie nach der Umsetzung erkennen, ob er gehalten hat — und was zu tun ist, wenn nicht.

Nach dem Aufmaß können Sie aufhören. Wenn Sie weitergehen wollen, begleite ich die Umsetzung, oder ich baue es und betreibe es danach.

Wie ein Aufmaß abläuft
  1. 01 · Zuhören

    Ich lasse mir die Abläufe von den Leuten erklären, die sie täglich ausführen, nicht nur von der Leitung. Technisch muss dabei niemand sein. Ich frage nach Häufigkeit, Beteiligten und Ausnahmen; die Ausnahmen sind fast immer das eigentliche Thema. Dazu ein Blick auf die Systemlandschaft: was steht da, was spricht miteinander, was wird von Hand überbrückt.

  2. 02 · Bewerten

    Jeder gefundene Hebel bekommt dieselben fünf Angaben: seine Stufe auf der Skala von oben, was der heutige Zustand kostet, was eine Umsetzung ungefähr verlangt, welche Leitplanke er braucht, und woran Sie nach der Umsetzung erkennen würden, ob er gehalten hat. Was ich nicht beurteilen kann, steht ebenfalls auf der Liste. Was nicht trägt, fliegt raus.

  3. 03 · Übergeben

    Sie bekommen die Liste priorisiert, mit einer Empfehlung für die ersten beiden Schritte, in einer Fassung, die Sie in einer Geschäftsführungsrunde vorlesen können, ohne sie zu übersetzen. Zum Abschluss gehen wir sie einmal gemeinsam durch, in der Reihenfolge, in der ich sie angehen würde.

Auf der Liste steht auch, was ich nicht empfehle: der Ablauf, der zu selten vorkommt. Die Stelle, an der ein Standardprodukt besser passt als etwas Eigenes. Das Problem, das gar keine Software ist, sondern eine Absprache zwischen zwei Abteilungen. Ein Hebel, der sich nicht rechnet, gehört nicht auf die Liste, auch dann nicht, wenn er mir Arbeit brächte.

BegleitenIch bleibe an der Umsetzung, ohne sie selbst zu machen: Konzept, Auswahl von Werkzeugen und Anbietern, Leitplanken, Ihr Team befähigen, die Arbeit Dritter abnehmen.

UmsetzenIch baue es selbst und betreibe es danach. Das ist die Ausnahme, nicht der Normalfall.

Deshalb steht hier keine Leistungstabelle. Welche Fortsetzung sinnvoll ist und ob überhaupt eine, ergibt sich aus dem Aufmaß. Die meisten Häuser brauchen zuerst eine belastbare Liste, und danach oft jemand anderen als mich.

Preise nenne ich hier bewusst keine. Umfang und Aufwand entstehen am konkreten Zuschnitt, und eine Preistabelle wäre geraten.

Wer das sagt

Warum ich mir dieses Urteil zutraue

Über KI und Automatisierung wird zurzeit viel geschrieben. Der Unterschied liegt darin, ob jemand schon einmal dafür geradegestanden hat, dass ein System morgens läuft. Deshalb hier keine Methodenliste, sondern der Werdegang. Er soll eine einzige Frage beantworten: Traue ich dieser Person ein Urteil über meine Abläufe zu?

Auslegung: Erfahrung, Größenordnung, Auflagen
Erfahrung
Fünfzehn Jahre Unternehmenssoftware, davon sieben mit Führungsverantwortung.
Größenordnung
Kern-API für über 40 Mandanten. Oberfläche für rund 50.000 Konzernnutzer.
Verantwortung
Fünf Jahre allein für ein Auftragssystem, samt Betrieb und Support.
Auflagen
Installationen bei US-Regierungsorganisationen nach behördlichen Auflagen gehärtet.

Vier Aufgaben aus diesen fünfzehn Jahren, alle in Anstellung entstanden.

01

Ein zentrales System, das bei den größten Kunden stehen blieb

Ergebnis
Die Zeitüberschreitungen bei den größten Kundenbeständen entfielen.
Ausgangslage, Eingriff und Übertrag

Ausgangslage

Eine Unternehmenssoftware für über 40 Mandanten. Bei den größten Beständen liefen die Anfragen in die Zeitüberschreitung.

Eingriff

Neuentwicklung der mandantenfähigen Kern-API. Die Berechtigungslogik wanderte aus dem Anwendungscode in optimierte Datenbankabfragen.

Übertrag

Ob etwas bei Ihrer tatsächlichen Datenmenge trägt, ist eine andere Frage als ob es funktioniert. Derselbe Denkfehler passiert heute bei KI-Vorführungen. Und dieselbe Ursache kommt unter KI-Zugriff wieder: Wer darf welche Daten sehen? Wird das im Anwendungscode beantwortet statt an der Quelle, hält es keiner neuen Zugriffsart stand, und ein Assistent ist genau das.

02

Eine Oberfläche für rund 50.000 Menschen eines Konzerns

Ergebnis
Diese Oberfläche wurde zur Grundlage des Clients, der heute bei acht und mehr Fortune-500-Unternehmen läuft.
Ausgangslage, Eingriff und Übertrag

Ausgangslage

Ein Konzernkunde meines damaligen Arbeitgebers brauchte eine eigene Oberfläche für rund 50.000 Nutzer: die Bayer AG.

Eingriff

Ich habe diesen Client eigenverantwortlich entwickelt — den ersten seiner Bauart im Produkt.

Übertrag

Zwischen einer funktionierenden Lösung und einer, die 50.000 Menschen täglich benutzen, liegt ein großer Abstand. Der Unterschied ist selten die Technik. Er liegt in Einführung, Rechten, Sonderfällen und darin, wer es erklärt bekommt. Genau diese Strecke unterschätzen KI-Vorhaben heute, und ein einzelner Bereich ist für mich deshalb ein völlig normaler Einstieg.

03

Software für Häuser, die keine Ausnahme machen

Ergebnis
Das Produkt lief in den Rechenzentren von US-Regierungsorganisationen, unter anderem der NASA.
Ausgangslage, Eingriff und Übertrag

Ausgangslage

US-Regierungsorganisationen, unter anderem die NASA, sollten das Produkt selbst betreiben — nach den Auflagen einer Plattform der U.S. Air Force.

Eingriff

Ich habe diese Installationen entlang dieses Auflagenkatalogs gehärtet. Punkt für Punkt.

Übertrag

Wenn bei Ihnen Datenschutz, Betriebsrat oder eine Konzernrichtlinie mitreden, löst das bei mir keine Diskussion aus, sondern eine Liste. Die arbeite ich ab und schreibe sie in die Bewertung eines Hebels hinein.

04

Fünf Jahre das eine System, an dem der Betrieb hing

Ergebnis
Fünf Jahre lang lief der Auftrag von der Erfassung bis zur Abrechnung durch ein System. Klemmte morgens etwas, gab es keinen Zweiten.
Ausgangslage, Eingriff und Übertrag

Ausgangslage

Ein Unternehmen zwischen Künstlern, einem internationalen Tonstudio-Netzwerk, Mitarbeitern in drei bis vier Ländern und der Buchhaltung. Dazwischen 100 bis 500 Aufträge im Monat.

Eingriff

Ich habe das System, das all diese Stellen verbindet, allein entwickelt: Anforderungsaufnahme, Umsetzung, Betrieb und Support in einer Hand.

Übertrag

Ich habe fünf Jahre lang selbst getragen, was ich gebaut hatte, und dabei gesehen, wie weit der beschriebene Ablauf und der gelebte auseinandergehen können. Seitdem frage ich in einer Aufnahme anders und beurteile jeden Vorschlag danach, wie er sich im dritten Betriebsjahr anfühlt.

Einwände

Vier Fragen, die ich an Ihrer Stelle stellen würde

Sie zeigen keine Kundenliste. Warum nicht?

Weil ich keine habe, die hierher gehört. Fünfzehn Jahre habe ich in Anstellung gebaut; was dabei herauskam, steht oben, mit Größenordnung und Ergebnis. Als Berater suche ich gerade die ersten Mandate. Ich könnte hier ein Logo hinstellen oder „ein Kunde aus der Industrie“ schreiben, und Sie könnten es von außen nicht prüfen. Prüfen können Sie mich anders: Beschreiben Sie mir im ersten Gespräch einen Ablauf, den Sie gut kennen. Sie merken in zwanzig Minuten, ob ich die richtigen Fragen stelle.

Unsere Daten sollen nicht in einem fremden Modell landen.

Eine berechtigte Frage, und sie hat je nach Fall verschiedene Antworten. Es gibt Aufgaben, die ein Modell im eigenen Haus erledigen kann. Es gibt Anbieter mit vertraglich zugesicherter Zweckbindung und Verarbeitung in Europa. Und es gibt Abläufe, in denen das Modell die schützenswerten Daten nie selbst sieht, sondern nur die Funktion aufruft, die damit arbeitet. Wenn bei Ihnen gilt, dass nichts nach außen geht, ist das eine Vorgabe und keine Diskussion. Sie entscheidet dann mit, welche Hebel überhaupt auf die Liste kommen.

Wir haben eine IT-Abteilung. Was wollen Sie da?

Ihnen nichts wegnehmen. In den meisten Häusern weiß die IT längst, was möglich wäre. Ihr fehlt die Zeit, es zu prüfen, und oft ein Gegenüber, das die fachliche und die technische Seite in derselben Sprache diskutiert. Ich komme von außen, rede mit ihr und nicht über sie, und liefere eine Einschätzung, die auch dann trägt, wenn Ihre IT sie umsetzt und nicht ich. Dass Ihre eigenen Leute die Liste am Ende abarbeiten, ist der Normalfall und der beste Ausgang.

Und wenn am Ende nichts Nennenswertes dabei herauskommt?

Dann steht das in der Liste, und Sie haben Ihre Abläufe einmal von außen geordnet beschrieben bekommen. Das ist ein Ergebnis und kein Fehlschlag, und es hat Sie ein paar Termine gekostet statt ein Programm. Mir ist dieser Ausgang lieber als eine Empfehlung, die im zweiten Monat auffliegt. Wenn schon im Vorgespräch herauskommt, dass sich der Aufwand nicht lohnt, sage ich das auch.

Der erste Schritt

Erzählen Sie mir von der längsten Warteschlange im Haus

  1. 01 · Vorgespräch

    Etwa vierzig Minuten. Sie beschreiben zwei, drei Abläufe, die klemmen; ich frage nach Häufigkeit, Beteiligten und Ausnahmen. Am Ende sage ich Ihnen, ob ich Hebel sehe oder nicht.

  2. 02 · Zuschnitt

    Wenn wir weitermachen, legen wir fest, welche Bereiche das Aufmaß umfasst und wie lange es dauert. Vorher wäre jede Zahl geraten.

  3. 03 · Ihre Entscheidung

    Sie arbeiten intern weiter, Sie beauftragen jemanden, oder wir machen zusammen weiter. Alle drei Wege sind vorgesehen.

Der kürzeste Weg: eine Mail an daniel@jurkovic.io mit zwei Sätzen zu dem Ablauf, der Sie am meisten Zeit kostet.

Wenn Sie lieber telefonieren, schreiben Sie eine Nummer und eine Uhrzeit dazu.